Zur Rezipierbarkeit der Homepage

Das Motiv und seine Korrelation wurden in die Startseite der Homepage aufgenommen, um auf die Komplexität zu verweisen. Es sollte bereits beim Start der Homepage verhindert werden, dass die Rezeption auf eine bloßen Wahrnehmung von Schlagwörtern, Begriffen etc. reduziert wird, wie dies heutzutage in der Internet-Kommunikation üblich ist.

Freilich führte dies nicht nur dazu, dass die Suchmaschinen falsche Zuordnungen unternahmen (siehe: Startseite: Die Arbeitsweise), sondern auch Verwaltungen so wie all jene, die im Schema von 0 und 1 denken und eine Nicht-Zuordenbarkeit in diesem Sinne als Kriterium für eine Abwertung verwenden.

Eine derartige Rezeption ist eindeutig gegen die Traditionen des Verständnisses von Künsten und Wissenschaften spätestens seit dem 18. Jahrhundert in Europa. Umberto Eco schrieb dazu das Buch „Kant und das Schnabeltier“. Aber dieses Denken in Kategorien, in Numerik entspricht auch einer heutigen – völlig unreflektierten – gesellschaftlichen Digitalisierung, zu der sich in TRANS 23 ein Eröffnungsreferat zu einer internationalen Konferenz im März 2018 an der Universität Oran 2 von Arlt finden lässt.

Eine Interpretation der Homepage im Sinne dieses Denkens von 0 und 1 wird daher nicht zu einem Ergebnis führen, das die Erkenntnisse erschließt, die mit dieser Homepage zugänglich gemacht werden sollen. Die realen Ergebnisse der Suchmaschinen widerlegen die angeblichen Möglichkeiten der Numerik sowie der Algorithmen und aller Konstruktionen von Künstlicher Intelligenz, die darauf basieren. Vielmehr offenbaren sie die Lächerlichkeit, der sie in Comics immer wieder ausgesetzt sind.
Einige Detailinformationen zu den Bildern:

Herbert Arlt (1928-1955) ist der Onkel von Wiss. Dir. Dr. Herbert Arlt (geb. 1958). Dem Onkel wurde von der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Vorarlbergs im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis in Bregenz vom 6. Mai bis 4. Juni 1989 eine Gedächtnisausstellung gewidmet. Zum 50. Todestag folgte eine Ausstellung vom 26. November 2005 bis zum 8. Jänner 2006 im Vorarlberger Landesmuseum in Bregenz. Der Herausgeber des Ausstellungskataloges war Helmut Swozilek, der damalige Direktor des Vorarlberger Landesmuseums. Univ.Prof.Dr. Walter Methlagl (Hall in Tirol) hatte sich über Jahrzehnte nicht nur um die Sammlung, Sicherung und Präsentation der Bilder verdient gemacht. Er hatte auch die Redaktion des Kataloges von 2005 inne.

Homepage Motiv: Diese „Bären-Seite“ korrespondiert mit der „Bären-Seite“ von Elfriede Jelinek: http://www.elfriedejelinek.com/ Das Bild von Herbert Arlt (1928-1955)  ist zwar wesentlich älter, verweist aber auf den Grundzusammenhang zwischen dem Homepage Motiv bei Elfriede Jelinek und ihrem Werk, dem sich der Herausgeber dieser Homepage seit den 1980er Jahren verbunden fühlt.

Auf diese Verbundenheit mit Jelinek verweisen Beiträge zur Konferenz in Ragusa, die in TRANS 21 herausgegeben werden. Ein zentraler Jelinek-Text zum Mittelmeer: „Wut„. Aber auch ein Text für den 4. Oktober 2018: https://www.elfriedejelinek.com/ Da geht es um Straßen, Medien, Kunst.

In diesem Sinne wird auch nicht versucht, die Bilder, die Korrelationen zu vereindeutigen, in dem zum Beispiel Informationen zur Geschichte des Bären vom Bild von Herbert Arlt (1928-1955) gegeben werden, die durchaus mit österreichischer Geschichte zu tun haben, da dieser Bär kein beliebiger Bär ist. Es geht um mehr als das, was auf eine Schlagzeile reduziert werden kann. Es geht in diesem Sinne auch um die Verteidigung von Sprachen, Literaturen, Künsten, Wissenschaft, Forschung  im „Tomorrowland“, das eben nicht aus 0 und 1 konstruiert werden kann.